Bergischer Naturschutzverein e.V. − Natur- und Umweltschutz in Ihrer Nachbarschaft

Rückschau

Impressionen vom Apfelfest 2016

Das RBN Apfelfest war wieder einmal ein Erlebnis ganz besonderer Art. Dieses Jahr zum ersten Mal mit Musik. Herrliches Wetter und gut gelaunte Aussteller machten das Apfelfest zum unvergessenen Ereignis…Vielen Dank und bis zum nächsten Jahr…

GEO-Tag der Artenvielfalt 2016

 mit dem Bergischen Naturschutzverein (RBN)

Sonntag, 28.August 2016, 10.00h – ca.14.00h
im Freudenthal, Berg.Gladbach-Moitzfeld

Treff: Sackgasse Herweg/Ecke Am Weinberg, 51429 Bergisch-Gladbach

Die Idee

Nur das, was wir kennen, werden wir auch achten und schützen.

Aus dieser Überzeugung heraus veranstaltet das Magazin GEO seit 1999 jährlich den GEO-Tag der Artenvielfalt und lädt zu einer „Inventur“ der heimischen Flora und Fauna ein. „Den Beweis anzutreten, dass Natur auch in Mitteleuropa noch etwas anderes ist als Straßen-begleitgrün; … das Wissen um die oft übersehene Wichtigkeit von Natursystemen zu fördern, …– das sind die Ziele des GEO-Tags“, so Peter-Matthias Gaede, Chefredakteur von GEO.

Das RBN-Projekt 2016 im Freudenthal – Vielfalt vor der eigenen Haustür entdecken

Auch 2016 ist der Bergische Naturschutzverein wieder mit einem eigenen Projekt dabei und nimmt das Freudenthal in Bergisch Gladbach-Moitzfeld unter die Lupe.

Das Freudenthal ist ein hochinteressantes und sehr abwechslungsreiches Terrain, wo sich auf ehemaligen Bergbauhalden, im Wald und in den fantastischen Feuchtgebieten an Bach, Sumpf und Teich sicher etliche Besonderheiten verbergen.

RBN-Spezialisten begleiten Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihrem Weg durch die verschiedenen Biotope. Alle gemeinsam werden sie versuchen, möglichst viele Pflanzen, Käfer, Libellen, Vögel, Frösche und anderes mehr zu finden und zu bestimmen.

Personen jeden Alters, Laien und Fachleute, können kostenlos teilnehmen. Familien mit Kindern werden von den RBN-Naturpädagoginnen und -pädagogen betreut. Kinder ab dem Grundschulalter können sich auch ohne Eltern anmelden.

Am Ende der Veranstaltung werden die Funde gesichtet und zusammen getragen. Die erstellten Artenlisten werden ausgewertet und dann auf der RBN-Internetseite für alle Beteiligten und Interessierten zugänglich gemacht.

 

Immo und Keppel – im vierten Jahr für den RBN tätig

IMG_6573 klein

Jedes Jahr im Mai werden die zwei Büffel von ihrem Winterquartier in der Wahner Heide zur Sommerresidenz im Overather Freudental kutschiert. Durch regelmäßiges Grasen erhalten sie dort den Lebensraum für Orchideen und ganz nebenbei lassen sie durch ihre massiven Tritte im lehmigen Boden sogenannte Suhlen entstehen, die wichtigen Lebensraum für die Gelbbauchunken bieten.

Seit Mittwoch, den 18. Mai, sind die Beiden wieder im Freudental. Die zwei Wasserbüffel konnten es kaum erwarten den riesigen Anhänger zu verlassen.
Sichtlich erleichtert und zufrieden trotteten die zwei Riesen durch die 1,7 Hektar große Weidefläche und ließen sich schließlich im Matsch nieder.
Willkommen zurück Immo und Keppel!

Immo und Keppel, …

Immo und Keppel

Immo und Keppel

… die beiden Wasserbüffel, sind des Vereins größtes Kapital: Die beiden als Landschaftspfleger eingesetzten Tiere hat der Bergische Naturschutzverein angeschafft, um auf diese Weise ein feuchtes Wiesental bei Immekeppel zu erhalten. Wo Maschinen, weder Traktor noch Balkenmäher, fahren können und an den feuchtesten Stellen auch Zweibeiner bis zum Bauch im Sumpf versinken, fühlen sich die Wasserbüffel wohl. Bei ihren Jahreseinsätzen von Mai bis November haben sie ordentlich „etwas zu beißen“, halten Hochstaudenfluren und Gehölze klein und sorgen dafür, dass feuchten Grund liebende Orchideenarten wieder heimisch werden.

 

Krötenwanderung 2016

 

RBN erhält alte Kulturlandschaft – Pflanzaktion auf Streuobstwiese in Bechen

Der Rheinisch Bergische Naturschutzverein (RBN) hat am 3. November 2015 bei strahlendem Herbstwetter alte Obstbaumsorten auf der vereinseigenen Streuobstwiese in Bechen nachgepflanzt.

Unter dem schweißtreibenden Einsatz von Mitgliedern des Vereins (speziell des Arbeitskreises Botanik) konnten in der Obstwiese Lücken, die im Bestand entstanden waren, mit jungen Kirschen, Apfel- und Zwetschensorten geschlossen werden. Von Zeit zu Zeit ist der Verlust von Bäumen durch Krankheiten oder Alterung auszugleichen. Der Erhalt der alten bergischen Streuobstwiesen mit ihren charakteristischen alten Apfel- und Obstsorten ist ein wichtiger Bereich, für den sich der Verein einsetzt. Mit Hilfe der Spenden und den Einnahmen über die Mitgliedsbeiträge von Bürgern aus der Region kann der Verein diese wichtigen Landschafts- und Kulturelemente unserer Region pflegen und erhalten.

 

Apfelfest mit Bauern- und Naturschutzmarkt am Sonntag, dem 27. September 2015

SAMSUNG CSCWie in jedem Jahr lädt der bergische Naturschutzverein zu einem bunten Programm ein. Verschiedene Bauernhöfe der Region präsentieren ihre alten Haus- und Nutztierrassen und verkaufen ihre Produkte. Ganz im Mittelpunkt des Festes steht aber das Thema „Apfel“ in all seinen Facetten: So können Sie z.B. frisch gepressten Apfelsaft aus einer alten Handpresse genießen oder die typischen alten Apfelsorten des bergischen Landes probieren. Ein Pomologe, also ein Apfelexperte, gibt Besuchern die Möglichkeit, ihre Apfelsorten aus dem eigenen Garten bestimmen zu lassen.

Glücksrad, ApfelfestAuch Kinder kommen bei uns nicht zu kurz:

Die Greifvogelstation Rösrath präsentiert eine Auswahl ihrer Schützlinge. Schaut doch einmal einem Uhu in seine „großen gelben Augen“ oder stellt Euer Wissen über Pflanzen und Tiere am Glücksrad unter Beweis und gewinnt eine kleine Überraschung.

Das Fest findet im Außen- und Innenbereich unserer Geschäftsstelle statt: Schmitzbüchel 2, 51491 Overath

 

GEO-Tag 2015GEO-Tag 2015 am 23. August

Die Idee – Vielfalt kann man auch vor der eigenen Haustür entdecken

Aus dieser Überzeugung heraus veranstaltet das Magazin GEO seit 1999 jährlich den GEO-Tag der Artenvielfalt und lädt zu einer „Inventur“ der heimischen Flora und Fauna ein. „Den Beweis anzutreten, dass Natur auch in Mitteleuropa noch etwas anderes ist … als Straßenbegleitgrün; … das Wissen um die oft übersehene Wichtigkeit von Natursystemen zu fördern, …– das sind die Ziele des GEO-Tags“, so Peter-Matthias Gaede, Chefredakteur von GEO.

Das RBN-Projekt in Bergisch Gladbach-Lückerath

Auch 2015 war der RBN wieder mit seinem eigenen Projekt beim GEO-Tag dabei. Ein hochinteressantes Terrain in Bergisch Gladbach-Lückerath wurde unter die Lupe genommen,  Eine Gruppe von fast 40 interessierten Naturbegeisterten, davon etwa die Hälfte Kinder, folgte bei herrlichem Sommerwetter unserer Einladung. Nach einer kurzen Einweisung, bei der anhand einer Karte das Gelände gezeigt wurde, machten sich alle zusammen auf, um zu erkunden, was im Wäldchen und auf der Wiese in der Nähe des Bahndamms wächst und lebt. Betreut wurden die Teilnehmenden von RBN-Expertinnen und Experten aus dem pädagogischen Team.

Bei Streifzügen durch das Unterholz notierten wir in Kleingruppen alle bekannten Arten – Pflanzen, Tiere, Pilze – gleich unterwegs auf Listen. Manchmal war es nur möglich, indirekt auf die Anwesenheit von Tieren zu schließen: Taubenfedern, ein Katzenschädel, Eierschalen und diverse Fraßspuren zählten zu den exotischeren Fundstücken.

Von unbekannten Arten wurden oft in Beuteln Exemplare mitgenommen. Diese versuchten wir dann, am Ende der Veranstaltung in der Abschlussrunde gemeinsam zu bestimmen.

3 Stunden nach dem Start trafen sich alle wieder an der Bushaltestelle wo wir die gesammelten Ergebnisse zusammentrugen, von den etwas spektakuläreren Funden berichteten und die Listen vervollständigten. Alle  Artenlisten werden ausgewertet und auf der RBN-Internetseite für alle Beteiligten und Interessierten zugänglich gemacht.

Dort konnten die Kinder auch zum Abschluss noch rot-schwarz gepunktete sehr süße Insekten verspeisen und alle gingen mit wichtigen Schätzen und Informationsmaterial beladen wieder nach Hause.

25.04.2015: RBN kauft ein gut 3 ha großes Waldstück in Dahlhausen

Text: Marion Gerdel (Quelle: Rheinische Post), Fotos: Harald Fennelgrundstueck4

„Wer nach dem Motto „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“ arbeitet, muss nicht unbedingt bequem sein. Manchmal ist diese Einstellung absolut notwendig, wenn man ein bestimmtes Ziel erreichen will. So eines hat jetzt der Bergische Naturschutzverein (RBN) vor Augen.

Vor kurzem kaufte er von der Bahn ein drei Hektar großes Grundstück direkt an der Wupper für den symbolischen Preis von einem Euro. Diese hatte keine Verwendung für das steile Waldstück und sieht es beim RBN in guten Händen.

grundstueck1

„Es war bereits als Naturschutzgebiet ausgewiesen und für uns erschwinglich. Wir wollen hier die Natur Natur sein lassen und beobachten, wie sich Fauna und Flora entwickeln“, sagt Mark vom Hofe, Vorsitzender des RBN.

grundstueck2Gänzlich ohne menschlichen Eingriff kann das steile Waldstück aber nicht verbleiben. „Wir werden in den nächsten Wochen untersuchen, ob Pflanzen Probleme im Bereich der Verkehrssicherungspflicht verursachen könnten. Sollte dies so sein, müssten wir sie entfernen. Hier werden wir sehr genau prüfen“, sagt Markus Wolff, Vorsitzender der Waldgenossenschaft Remscheid, dessen Verein sich der RBN angeschlossen hat. „Wir hätten mit unseren ehrenamtlichen Mitgliedern die Verkehrssicherungspflicht nicht erfüllen können“, sagt vom Hofe. „Mit dem Beitritt zur Waldgenossenschaft haben wir diese Pflicht an die Genossenschaft abgetreten.“

grundstueck3Auch Rainer Ludwigs, Leiter der Unteren Landschaftsbehörde des Oberbergischen Kreises, freut sich über die Lösung. „Wir hatten hier eine Vermittlerrolle zwischen der Bahngesellschaft und dem RBN, da uns im Rahmen des Vorkaufsrechtes das Grundstück zuerst angeboten wurde. Für uns ist es die perfekte Lösung, dass es jetzt in den Händen von Naturschützern ist, die es nicht kommerziell nutzen.“ Die Besonderheiten des steilen Hangs, den die Wupper in Tausenden von Jahren gegraben hat, stellt Frank Herhaus, Geschäftsführer der Biologischen Station Oberberg, heraus. „Die sonnigen Felsbereiche sind in dieser Gegend selten. Sie sind ideal für Schlangen und Eidechsen. Auch wenn der Wald bisher noch nicht detailliert begutachtet wurde, gehen wir von einer interessanten Fauna und Flora aus. Vor allem im Totholz erwarten wir viele Pilze und Käfer.“

grundstueck5In dem kleinen Mischwald mit Buchen, Eichen, Ahorn und Kiefern gibt es auch noch einen fast komplett zugewucherten ehemaligen Steinbruch. Auch hier erwarten die Naturschützer, auf seltene Pflanzen und Tiere zu treffen. Daher werden in den nächsten Wochen Experten für Käfer, Insekten und Pilze, Ornithologen und Botaniker das Grundstück unter die Lupe nehmen. Diese Bestandsaufnahme soll sich alle drei bis fünf Jahre wiederholen, um festzustellen, wie sich das Waldstück entwickelt. Es ist nicht auszuschließen, dass der RBN dann in der Lage sein wird, auch wissenschaftlich interessante Fakten zu liefern.“

Zum Seitenanfang: Top