Bergischer Naturschutzverein e.V. − Natur- und Umweltschutz in Ihrer Nachbarschaft

Der (Rheinisch-) Bergische Naturschutzverein

… ist seit 1975 die Stimme des Naturschutzes im Bergischen Land. Ursprünglich entstanden aus einer Bürgerinitiative gegen den Bau der Autobahn A31 engagieren sich Ehrenamtler quer durch das Bergische Land für den Schutz von Natur und Landschaft.

Werden Sie aktiv im Rheinisch-Bergischen Naturschutzverein.

Lesen Sie hier, wie Sie sich engagieren können. Wir freuen uns auf Sie !


Änderung Büroöffnungszeiten

Unsere Öffnungszeiten haben sich etwas geändert: Ab sofort ist unser Büro, Schmitzbüchel 2 in 51491 Overath zu folgenden Zeiten für Sie geöffnet: Montags und Mittwochs von 9 bis 13 Uhr, Dienstags  von 11 bis 14 Uhr und Freitags von 9 bis 12 Uhr, Donnerstags ist geschlossen.


Brief an den Bürgermeister der Stadt Overath zum Thema „Sülztalauen“

Juni 2019

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Das Sterben der Insekten – wehren wir uns gemeinsam dagegen!

Rheinisch Bergischer Naturschutzverein RBN im Mai 2019

Es waren Naturschützer aus Krefeld vom dortigen Entomologischen Verein, die sich vor über 25 Jahren daran machten vor allem Insektenaufkommen systematisch in Naturschutzgebieten zu untersuchen. Dr. Martin Sorg, der in den 1980er Jahren in der Biologischen Station des RBN angestellt war und den Kontakt zum Verein nie verloren hat, leitet diese Untersuchungen. Unser Vorstandsmitglied Hubert Sumser unterstützt ihn dabei tatkräftig, denn der RBN hat die kritischen Auswirkungen des Artensterbens verstanden und engagiert sich mit Aufklärung, politischem Engagement und in konkreten Projekten (z.B. die Umwandlung einer Streuobstwiese in ein insektenfreundliches Biotop).

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Foto von RBN-Mitglied B. Cardaneo


Keine Steine in den Vorgärten – lasst dort  Blumen und Sträucher blühen

„Weg mit den Steinen in den Vorgärten in Bergisch Gladbacher Siedlungen“ – dazu ruft der (Rheinisch)-Bergische Naturschutzverein (RBN) auf.

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Insektenfreundlich pflanzen, der RBN hält für Sie Informationen zur Pflanzenauswahl parat.

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Impressionen vom Apfelfest 2018

Wir vom RBN bedanken uns ganz herzlich für die fantastische Ernte in diesem Jahr. Die Apfelkörbe waren voll und die Menschen kamen, um die wunderbaren alten Apfelsorten zu bewundern, zu probieren oder bestimmen zu lassen. Wir hatten alle viel Freude und danken allen Ausstellern, Gästen und auch allen Tieren, die sich von ihrer besten Seite präsentiert haben :-). Weitere Impressionen finden Sie hier, bitte anklicken.


Insektenverluste und deren Auswirkungen

„Dramatische Insektenverluste“ oder ähnlich lauten die Schlagzeilen in der deutschen und internationalen Presse. Über 27 Jahre hatten Mitglieder des entomologischen Vereins Krefeld mit einer von ihnen entwickelten standardisierten Methode die Biomasse der Fluginsekten vor allem in Naturschutzgebieten NRWs gemessen. So konnte zum ersten Mal quantitativ bestimmt werden, wie hoch die Verluste in diesem Zeitraum waren. Biomathematiker der Universität Nimwegen werteten die ermittelten Daten und Daten aus England weiter aus. Um 76 % ging die gewogene Biomasse zurück, in den Sommermonaten sogar um 82 %. Die Ursachen konnten nicht nachgewiesen werden. Klimaerwärmung, Biotopmanagement und -veränderung konnten als ins Gewicht fallende Ursachen von den Forschern ausgeschlossen werden. Die Ursachen müssen in weiteren Forschungen belegt werden.

Auch der Bergische Naturschutzverein beteiligte sich an den Forschungen, vor allem im Wahnbachtal. Mitglieder des Vereins haben an der gesamten Untersuchung mitgearbeitet.


RBN für zweites S-Bahn-Gleis zwischen Köln und Bergisch Gladbach – Unter Wahrung der Naturschutzaspekte

Die Deutsche Bahn will die Strecke der S-Bahn 11 zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach auf zwei Gleise ausbauen. Der RBN begrüßt diese Planung und ist dankbar, von vornherein in die Überlegungen einbezogen worden zu sein: Denn die Trasse führt auf einer Länge von etwa 600 Metern durch das hochwertige Thielenbrucher Moor zwischen Dellbrück und Duckterath. Wir sind der Auffassung, dass das Ziel, einen wünschenswerten 10-Minuten-Takt für diese Verbindung zu erreichen, nicht gefährdet ist, wenn durch den Thielenbruch weiter nur auf einem Gleis gefahren wird. In Zeiten modernster Weichen- und Stellwerktechnik ist dieses möglich, zumal es nur um eine Distanz von zwei Minuten handelt. Hier muss sorgfältig abgewogen werden – und die Belange dieses europaweit bedeutsamen Naturschutzgebiets, das zum europäischen Naturerbe zählt, dürfen nicht beiseite geschoben werden. Flexibilität, Kreativität und Lösungsbereitschaft sind hier gefragt, auch von der Politik, die uns wegen unserer Haltung schon attackiert!


Flächennutzungsplan Bergisch Gladbach

Der RBN hat die Entwicklung des neuen Flächennutzungsplans der Stadt Bergisch Gladbach intensiv begleitet. Die Stadt hat nun Ende 2018 den letzten Entwurf beschlossen.

Hier können Sie die Stellungnahmen des RBN nachlesen. Bitte anklicken.


Hände weg von den Wiesen um Rappenhohn und im Sülztal bei Untereschbach

Die Stadt Overath in Gestalt ihrer Tochter Sego kauft gegenwärtig viel Land auf: Im Sülztal zwischen Untereschbach und Lehmbach überlegt sie, ein Gewerbegebiet zu setzen, als Lückenfüller zwischen den Sportstätten von Untereschbach und der ehemaligen Heizungsfabrik Fröhlich. Dumm nur, dass hier bei Hochwasser große Teile der Wiese volllaufen und mit Gebäuden die Sülzaue ihren wertvollen Beitrag zum Luftaustausch angesichts des Klimawandels nicht mehr erfüllen kann. Unabhängig davon, dass es sich hier um ein stark frequentiertes Naherholungsgebiet handelt. Hinzu kommt, dass in diesem Bereich eine großzügige Aufweitung des Gewässers unter ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll ist, um Hochwasser im Unterlauf in Hoffnungsthal zu unterbinden.

Wertvolle gut zu bewirtschaftende Grünflächen würden hier ebenso geopfert wie bei einem anderen Vorhaben in Fortführung des Overather Friedhofs Rappenhohn. Das stark hängige Gelände gerade in Richtung Aggertal ist geprägt von einer Reihe von Siefen, die unter Naturschutz stehen und aus RBN-Sicht in ihrem Bestand nicht beeinträchtigt geschweige denn geschädigt werden dürfen. Das aber ist der Fall, wenn die anstehenden Oberflächenwässer – wie so gerne gehandhabt – über eine Drosselung in den nächstbesten Siefen geleitet werden. Beide Vorhaben lehnt der RBN ab!


Dramatischer Rückgang an Vögeln und Insekten

Auf die dramatischen Rückgänge an Vögeln und Insekten, selbst in Schutzgebieten, haben unsere Vorstandsmitglieder Thomas Stumpf als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Bergischer Ornithologen (ABO)  sowie Hubert Sumser als Leiter unseres Arbeitskreises Botanik wiederholt hingewiesen. Jetzt weist der Vorsitzende des RBN Ruppichteroth, Heinz Schumacher, der auch stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälische Lepidopterologen ist, auf den gleichermaßen drastischen Rückgang der Artenvielfalt bei den Schmetterlingen hin. Die Pressemitteilung finden Sie hier:



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