Bergischer Naturschutzverein e.V. − Natur- und Umweltschutz in Ihrer Nachbarschaft

Der (Rheinisch-) Bergische Naturschutzverein

ist seit 1975 die Stimme des Naturschutzes im Bergischen Land. Ursprünglich entstanden aus einer Bürgerinitiative gegen den Bau der Autobahn A31 engagieren sich Ehrenamtler quer durch das Bergische Land für den Schutz von Natur und Landschaft.

 

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Immo und Keppel – im vierten Jahr für den RBN tätig

 

Jedes Jahr im Mai werden die zwei Büffel von ihrem Winterquartier in der Wahner Heide zur Sommerresidenz im Overather Freudental kutschiert. Durch regelmäßiges Grasen erhalten sie dort den Lebensraum für Orchideen und ganz nebenbei lassen sie durch ihre massiven Tritte im lehmigen Boden sogenannte Suhlen entstehen, die wichtigen Lebensraum für die Gelbbauchunken bieten.

Seit Mittwoch, den 18. Mai, sind die Beiden wieder im Freudental. Die zwei Wasserbüffel konnten es kaum erwarten den riesigen Anhänger zu verlassen.
Sichtlich erleichtert und zufrieden trotteten die zwei Riesen durch die 1,7 Hektar große Weidefläche und ließen sich schließlich im Matsch nieder.
Willkommen zurück Immo und Keppel!
(mehr über die zwei Büffel gibt es weiter unten zu lesen)

 

 

RBN erhält alte Kulturlandschaft – Pflanzaktion auf Streuobstwiese in Bechen

Der Rheinisch Bergische Naturschutzverein (RBN) hat am 3. November bei strahlendem Herbstwetter alte Obstbaumsorten auf der vereinseigenen Streuobstwiese in Bechen nachgepflanzt.

Unter dem schweißtreibenden Einsatz von Mitgliedern des Vereins (speziell des Arbeitskreises Botanik) konnten in der Obstwiese Lücken, die im Bestand entstanden waren, mit jungen Kirschen, Apfel- und Zwetschensorten geschlossen werden. Von Zeit zu Zeit ist der Verlust von Bäumen durch Krankheiten oder Alterung auszugleichen. Der Erhalt der alten bergischen Streuobstwiesen mit ihren charakteristischen alten Apfel- und Obstsorten ist ein wichtiger Bereich, für den sich der Verein einsetzt. Mit Hilfe der Spenden und den Einnahmen über die Mitgliedsbeiträge von Bürgern aus der Region kann der Verein diese wichtigen Landschafts- und Kulturelemente unserer Region pflegen und erhalten.

Immo und Keppel, …

Immo und Keppel

Immo und Keppel

… die beiden Wasserbüffel, sind des Vereins größtes Kapital: Die beiden als Landschaftspfleger eingesetzten Tiere hat der Bergische Naturschutzverein angeschafft, um auf diese Weise ein feuchtes Wiesental bei Immekeppel zu erhalten. Wo Maschinen, weder Traktor noch Balkenmäher, fahren können und an den feuchtesten Stellen auch Zweibeiner bis zum Bauch im Sumpf versinken, fühlen sich die Wasserbüffel wohl. Bei ihren Jahreseinsätzen von Mai bis November haben sie ordentlich „etwas zu beißen“, halten Hochstaudenfluren und Gehölze klein und sorgen dafür, dass feuchten Grund liebende Orchideenarten wieder heimisch werden.

 

Ginsterfeld …

Impression Ginsterfeld

Impression Ginsterfeld

… heißt ein Gebiet oberhalb des Aggertals in Overath, das die Stadt als weiteres Gewerbegebiet ausweisen will – und damit nach Meinung des Bergischen Naturschutzvereins endgültig den „Sündenfall“ begeht. Warum: Weil damit die typischen bergischen Hochflächen, die einen Blick gestatten über die Täler hinweg auf die nächsten Höhen, als prägende Elemente der Kulturlandschaft unwiederbringlich geopfert werden. Eine Landschaft, die sich als Bergisches Wanderland anpreist, eine Landschaft, die auf den Höhen beste landwirtschaftlich nutzbare Böden hat und die schlichtweg ein Markenzeichen ist, wird zugunsten unsicherer Gewerbesteuereinnahmen umgewidmet und ihrer Bedeutung beraubt. Der RBN hat dagegen heftig protestiert und zusammen mit anderen nur erreichen können, dass die Fläche um ein gutes Drittel reduziert wurde. Nichts als Kosmetik! Alles zu streichen, wäre der richtige Weg!

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  Das diesjährige Apfelfest war wieder ein voller Erfolg. Viele Besucher kamen bei schönstem Sonnenschein nach Overath, um frisch gepressten Apfelsaft zu trinken,  um sich die Apfelausstellung mit über 100 verschiedenen Apfelsorten anzuschauen oder um alte Apfelsorten zu bewundern und zu probieren. Die Stimmung auf dem Fest war ausgezeichnet. Außer Äpfeln gab es ein buntes […]